@forestfaye Teil 5 forestfaye
Zwei tätowierte Frauen, eine mit dunkelbraunen Haaren und schlankem Körperbau, die andere eine kurvige Rothaarige mit Brille, verbringen Zeit auf einer Matte, die wie ein Hinterhof oder Park aussieht. Es ist Tag, sonnig, und sie chillen einfach – eine nippt an einer Wasserflasche, beide in lockerer Kleidung, sprechen oder lachen aus dem Off. Sie sind nah beieinander, wechseln vom Sitzen zum Liegen, Gesichter nur wenige Zentimeter auseinander, dann rollen sie sich auf den Rücken, entspannt. Keine Kleidung wird ausgezogen in diesen Szenen, kein Berühren über die Nähe hinaus – nur die Atmosphäre zweier Freundinnen, die sich in der Stille wohlfühlen. Die Rothaarige hat dicke Arme und Beine, bedeckt mit Tattoos, ihre Brille ist leicht beschlagen oder reflektiert das Licht. Die Brünette hat Tattoos, die sich um ihre Rippen und Arme winden, detailliert, sieht aus wie japanisch inspirierte Kunst. Sie haben keine Eile. Das Ganze fühlt sich an wie der ruhige Moment vor etwas – vielleicht passiert etwas, vielleicht auch nicht. Die Kamera bleibt in der Ferne, keine Nahaufnahmen, keine Musik – nur Umgebungsgeräusche, Vögel, Wind. Man schaut einfach zu, als wäre man da, am Rand der Matte, noch nicht eingeladen.